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Schulprogramm








"Die Schule ist ein sehr wesentlicher Mittelpunkt der Kindheit; sie legt den Grund zu dem ganzen später so lebenswichtigen Anteil an der Kulturwelt."
Gertrud Bäumer 1953



Zielklärung/Zielvereinbarung


Das "Haus des Lernens"

Grundgesetz

Verfassung des Landes NRW
Schulgesetze und Erlasse
Richtlinien: "Anregungen und Hilfen auf dem Weg zur Mündigkeit"

"Vermittlung grundlegender Befähigungen, die zu einer selbstbestimmten und verantwortungsbewussten Gestaltung des Lebens in einer demokratisch verfassten Gesellschaft notwendig sind."






0. Leitgedanken



Wo ist die Gertrud-Bäumer-Realschule?

Die G-B-S liegt in der Gelsenkirchener Innenstadt. Die Anschrift der Schule lautet Rotthauser Str. 2-4, 45879 Gelsenkirchen (Tel. (0209) 169-2944, Fax (0209) 15975, E-mail GeGBS@aol.com).

Der Einzugsbereich der Schule ist der Süden der Stadt Gelsenkirchen, vornehmlich die Stadtteile Alt- und Neustadt, Rotthausen, Ückendorf, Bulmke, Heßler, Feldmark und Schalke.


Was für eine Schule ist die Gertrud-Bäumer-Realschule?

Die G-B-S ist eine staatliche Realschule in städtischer Trägerschaft, die alle in der Sekundarstufe I möglichen Schulabschlüsse vergeben kann. Im Vordergrund steht hier die Fachoberschulreife (früher Mittlere Reife, der klassische Realschulabschluss), aber auch bei besonderen Leistungen die Qualifikation für die Gymnasiale Oberstufe.


Warum gibt es die Realschule?

Diese Frage bezieht sich einerseits auf die oben beschriebenen möglichen Abschlüsse, andererseits auf die für die Realschule allgemein formulierten Richtlinien:

„Der Bildungsgang ist so angelegt, dass die Schülerinnen und Schüler ihren Bildungsweg sowohl in der Berufsausbildung als auch in berufs- und studienbezogenen Bildungsgängen der Sekundarstufe II fortsetzen können.“

Ergänzt wird diese allgemeine Zielsetzung durch einen detaillierten Erziehungs- und Bildungsauftrag, dessen Umsetzung wir - speziell auf unsere Schule bezogen - weiter unten erläutern wollen. Dieser Erziehungs- und Bildungsauftrag orientiert sich natürlich zuallererst an den Grundrechten des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland, der Landesverfassung und den Schulgesetzen.


Selbstverständnis und Zielsetzung der Gertrud-Bäumer-Realschule

Im Unterrichtsalltag wollen wir fordern und fördern. Dies setzt seitens der Schülerinnen und Schüler die Bereitschaft voraus, Anforderungen zu genügen und Leistungen zu erbringen. Erfahrungen, Bedürfnisse und Ziele der Kinder und Jugendlichen sollen in der alltäglichen Unterrichtsarbeit berücksichtigt werden. Im Hinblick auf die Zukunftssicherheit unserer Schülerinnen und Schüler wollen wir allen zumindest Grunderfahrungen und Fertigkeiten im Umgang mit den neuen Medien vermitteln, diese aber auch kritisch hinterfragen. Durch eine gezielte politische und historische Grundbildung wollen wir extremen Tendenzen entgegenwirken. Die Wissensvermittlung orientiert sich natürlich an den aktuellen Richtlinien für die Realschule sowie den Lehrplänen der einzelnen Unterrichtsfächer.


Ebenso orientieren wir uns an den demokratischen Grundsätzen und Werten unseres Erziehungsauftrages. Dies setzt eine aktive Mit- und Zusammenarbeit von Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrerinnen und Lehrern voraus. Nur so kann ein offenes Vertrauensverhältnis zwischen allen am Schulleben beteiligten Gruppen erwachsen. Unser Schulleben soll geprägt sein von Verlässlichkeit, gegenseitiger Rücksichtnahme, Disziplin, Geduld und Höflichkeit. Mündigkeit, Eigenständigkeit, Selbstbewusstsein, Verantwortungsbewusstsein und soziale Kompetenz sind Voraussetzungen für die aktive Teilhabe an unserer demokratischen Gesellschaftsform.


Intensive Hilfen bei der Berufsfindung und Lebensplanung sind schon seit Jahren Alltag in den höheren Klassenstufen unserer Schule. Besondere Bedeutung erlangt in Zukunft auch das „Lernen des Lernens“ im Hinblick auf die im Berufsalltag verlangte Grundqualifikation „lebenslanges Lernen“. Dies erfordert neben der Wissensvermittlung die Vermittlung von Methodenkenntnissen sowie die Förderung der Fähigkeit und Bereitschaft, diese auch anzuwenden.


Vielfältige Angebote im kulturellen und sportlichen Bereich sollen einen Beitrag zur Lebensgestaltung im Freizeitbereich leisten (Leseförderung, Theateraufführungen, Sport-Arbeitsgemeinschaften).


Zusammen leben und zusammen lernen bezieht sich natürlich auch auf gemeinsames Lernen deutscher und ausländischer Kinder. Erfahrungen in verschiedenen Lebens-, Religions- und Kulturfeldern sollen für alle nutzbar gemacht werden und zur interkulturellen Erziehung, zu Toleranz und Partnerschaft beitragen.


Aus diesen Gedanken ergeben sich vier Hauptziele für das Schulprogramm unserer

WELT“:





1. Pädagogische Grundorientierung



Kontinuität in Bezug auf Klassen- und Fachlehrer für mehrere Jahre


Förderung der Kommunikationsfähigkeit



Das Lernen lernen


Lernerfahrung in unterschiedlichen Lerngruppen nach Wahl (Wahlpflichtbereiche 1 und 2, Arbeitsgemeinschaften)


Hilfen beim Übergang (Grundschule ==> Realschule)


Eingehende Beratung



Gertrud Bäumer

2. Pädagogisch - organisatorische Möglichkeiten und Angebote der Schule


Bilingualer Unterricht in Englisch


Berufsvorbereitung - Berufswahlvorbereitung

Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei

Teilnahme an Wettbewerben z.B.

Teilnahme an außerschulischen Veranstaltungen z.B.

Informations- und Kommunikationstechnische Grundbildung

Gewalt und Suchtprävention

Verkehrserziehung

Projekte

Förderunterricht

Thematisch vielfältiges Angebot in Wahlpflicht- und freien Arbeitsgemeinschaften

3. Spezifische Erfahrungsmöglichkeiten



Lebensbedingungen der Geschlechter


Exkursionen/Erkunden ortsnaher Ressourcen, z.B.



Kulturelle Traditionen





Lyzeum Gelsenkirchen 1918

4. Pädagogische Traditionen


Leseförderung


Schülerbücherei

Theater

Klassenfahrten

Sport

Gemeinschaftsveranstaltungen

Finanzielle Förderung eines Patenkindes

Spiele- und Bastelnachmittage

Schülerzeitung "Einstein"

Schulchor
5. Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Lehrern, Schülern, Eltern


Klasseninterne Angebote

Klassenübergreifende Angebote

Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen/ Referenten

Information der Eltern über Rechte und Pflichten von Schülern, Lehrern, Eltern

Zusammenarbeit mit dem Förderverein - Mitwirkung an der Gestaltung des Schullebens

Zusammenarbeit Eltern - Schüler




Bezüge und Quellen:
Richtlinien und Lehrpläne Realschulen
Schulzeit 3/96
MSWWF Broschüre Nr. 9016 - Schulprogramm und Schulentwicklung
Verschiedene Schulprogrammauszüge anderer Schulen


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